Häufig gestellte Fragen

Um grundlegende Fragen bezüglich unserer Artikel zu beantworten möchten wir an dieser Stelle einige Fragen direkt beantworten.

Was bedeutet Anglewinder, Sidewinder und Inliner?

Anglewinder, "Angle" zu deutsch Winkel, nicht zu verwechseln mit dem Begriff Angel=Engel. Die Motorwelle und die Hinterachse des Fahrzeugs stehen im Winkel von 45° zueinander. Diese Einbauart verlangt ein spezielles Ritzel und ein Zahnrad auf welches die Zähne in einem Winkel von 45° eingearbeitet sind. Auf diese Weise lässt sich ein längerer Motor einbauen und die Gewichtsverteilung wird verändert.

Sidewinder bedeutet, die Motorwelle liegt parallel zur angetriebenen Hinterachse. Verwendet wird ein standartmäßiges Ritzel und ein geradeverzahntes Zahnrad. Etwa die gesamte Gewichtskraft des Motors liegt an der Hinterachse.

Inliner bedeutet, die Motorwelle steht senkrecht zur angtriebenen Achse. Neben einem Ritzel wird ein so genanntes Kronzahnrad verwendet. Da die Motorwelle ca 2-3mm aus dem Ritzel heraussteht, und somit in einer Nut im Kronzahnrad läuft, wird die Achse automatisch so fixiert, dass sie sich nicht nach links und rechts bewegen kann. Der Motor kann so in Fahrtrichtung eingebaut werden um den Schwerpunkt in die Fahrzeugmitte zu bingen.  


Was ist der Unterschied zwischen Ritzel und Zahnrad?

Der Unterschied ist einfach, das Ritzel ist im Prinzip auch ein Zahnrad, jedoch viel kleiner. Ritzel ist laut DIN die Bezeichnung für das kleinere Zahnrad einer Zahnradpaarung. 


Mit Magnet oder ohne?

Ob mit oder ohne Magnet fahren, ist Geschmackssache. Anfänger sollten zuerst mit Magnet fahren um ein Gefühl für das Fahren zu bekommen. Später, wenn man mit dem größten Motor und 4 Magneten unterm Slotcar,  die absolute Bestzeit der Bahn gefahren hat, macht das keinen Spaß mehr (wir sprechen aus Erfahrung). Ab dann kommt man auf den Geschmack des Fahrens ohne Magnet, dies erfordert nicht nur einen anderen Fahrstil, sondern auch Änderungen am Fahrzeug (mal abgesehen vom Entfernen des Magneten). Wenn dann ein Slotcar perfekt umgebaut ist, driften die Autos in den kurven und können auch beim zu frühen Beschleunigen ausbrechen.

Getriebeübersetzung - kurz oder lang?

Unter Übersetzung versteht man das Verhältnis der Zähnezahlen der beiden Zahnräder. Kurz übersetzt heißt, dass das Slotcar gut beschleunigt, sprich viel Drehmoment auf die Hinterachse übersetzt wird. Dadurch sinkt aber auch die Höchstgeschwindigkeit. Lang übersetzte Slotcars haben eine weniger hohe Beschleunigung, dafür wird aber nach oben hin eine höhere Drehfrequenz erreicht. Einen gesunden Mittelweg erhält man wenn man das Übersetzungsverhältnis i=3 wählt.


Decals aufbringen - aber wie? 

Viele kennen die Vorteile von Decals, hauchdünn und legen sich perfekt an, aber genau diese Eigenschaften bringen manche zur Verzweifelung. Nun ganz zum Anfang: Wenn man zum Beispiel ein White-Kit lackiert hat und es nun mit Decals veredeln möchte, geht man wie folgt vor. Die Oberfläche des Lacks muss hochglänzend und ar**hglatt sein, das ist wichtig, damit sich unter dem Decal keine Luft sammelt. Diese schimmert später von unten durch und lässt die transparenten Teile des Decals silbrig wirken (genannt silvern). Wenn die Oberfläche top ist, gehts ans ausschneiden, jedes Decal einzeln. Danach das Decal ca.10s in lauwarmes Wasser halten. Wenn sich das Bild auf dem Papier verschieben lässt, legt man das Papier auf die Stelle am Modell, hält das Decal mit einem (feuchten!) Wattestäbchen auf Position und zieht das Papier darunter weg. Nun kann man das Decal mit dem Wattestäbchen oder einem Pinsel zurechtrücken. Je nach dem wie dick oder dünn das Decal ist, kann man Weichmacher verwenden, indem man diesen mit einem Pinsel auf das positionierte Decal streicht. Danach darf das Decal nicht mehr berührt werden, da es jetzt aufweicht und schrumpelt. Nach dem Trocknen des Weichmachers liegt das Decal perfekt an, falls nicht, kann der Vorgang wiederholt werden. Beim Arbeiten ohne Weichmacher wird das Bild an der richtigen Stelle mit einem Küchenpapier angedrückt. Es empfielt sich die Decals anschließend mit einer Schicht Klarlack zu versiegeln, dann lösen sie sich nicht mehr ab und wirken wie auflackiert.

Bei Fragen, wendet euch an das Personal im Laden oder schreibt eine Email.